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Ankunft in der Limmatstadt

Vom Bahnhof zum Hotel Adler


0100-Stadtplan ZHBHauptbahnhof – Bahnhofbrücke – Central – Limmatquai – Rosengasse – Hirschenplatz
oder: Hauptbahnhof – Bahnhofstrasse – Uraniastrasse – Rudolf Brun-Brücke – ­Mühlegasse – Niederdorfstrasse – Hirschenplatz


0110-Bahnhof Zimmer312-Hotel-Adler-Zurich

Die meisten Gäste des Hotels Adler werden der wohlhabenden schweizerischen Wirtschaftsmetropole Zürich mit ihren rund 360000 Einwohnern erstmals beim Verlassen des Hauptbahnhofs sinnlich begegnen. Und sie dürften nicht enttäuscht sein, eröffnet sich ihrem Blick doch entweder die legendäre und elegante Bahn­­hofstrasse, welche zum Paradeplatz und weiter zum Zürichsee führt, oder aber der wohltuend weite Flussraum der Limmat, welcher die Stadt in zwei Hälften teilt. Nördlich des Hauptbahnhofs erhebt sich das Schweizerische Landesmuseum. Ein Museumsbesuch empfiehlt sich für all diejenigen, die mehr über die Geschichte der Schweiz erfahren möchten.
Gleich hinter der schlossartigen Anlage des Museums befindet sich zudem einer der schönsten Parks der Stadt, der Platzspitz, zwischen Limmat und Sihl gelegen.

Dem Zürcher Bahnhof selbst kommt symbolische Bedeutung für den Aufschwung von Verkehr, Industrie und Wirtschaft im 19. Jahrhundert zu. Die erste Bahnstrecke der Schweiz wurde am 7. August 1847 zwischen Zürich und der Bäderstadt Baden in Betrieb genommen. Im Vorfeld der Eröffnung waren innert weniger Monate über 1000 Expropriationsverfahren durchgeführt und die 23 Kilometer lange Strecke einschliess­lich aller Kunstbauten und der beiden Bahnhöfe erstellt worden. Dem Bahnhof war bewusst ein Areal ausserhalb der damaligen Stadt ­zugewiesen worden. Bauherrschaft war eine private Gesellschaft, die Schweizerische Nordbahn. Die er­sten vier Dampflokomotiven und die 40 Eisenbahnwagen wurden in Karlsruhe geordert. Der Volksmund bezeichnete die Bahn als «Spanisch-Brötli-Bahn», weil mit ihr auch die sogenannten «Spanischen Brötli» – ein begehrtes Badener Gebäck – nach Zürich befördert wurden.

Die dynamische Entwicklung des Eisenbahnbaus und -verkehrs in der Schweiz rief schon bald nach einem grosszügigen Neubau des Zürcher Bahnhofs. In den Jahren 1865–71 entstand das heutige Bahnhofgebäude, ausgeführt nach den Plänen und unter Leitung von Architekt ­Jakob Friedrich Wanner (1830–1903). Wanner übernahm einzelne Elemen­te den Entwürfen eines 1860 unter vier der renommiertesten Zürcher ­Architekten durchgeführten Wettbewerbs. Die verhältnismässig lange Bauzeit hatte ihren Grund in historischen Ereignissen, welche die Zeit überschatteten: 1867 wütete in Zürich die Cholera, und 1870/71 erschütterte der Deutsch-Französische Krieg Europa.

Der Zürcher Hauptbahnhof, der in den 1950er und 1960er Jahren vom Zeitgeist der Moderne, von Neubauprojekten und folglich vom Abbruch bedroht war, steht heute unter Denk­malschutz. Die eindrückliche Halle, in welche bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Dampflokomotiven und Eisenbahnwagen einfuhren, wurde in den vergangenen Jahren von späteren Einbauten und Provisorien befreit. Gleichzeitig wurden zahlreiche Innenräume stilgerecht restauriert und teilweise rekonstruiert. Sie vermitteln mit ihren Dekorationsmalereien an Wänden und Decken ein Bild vom Zeitgeschmack der Gründergeneration.


Das Alfred Escher-Denkmal

Vor dem Haupteingang zum Zürcher Hauptbahnhof wurde 1889 ein Denk­mal für Alfred Escher (1819–1882) errichtet, und zwar in Form eines Brunnens. Künstlerischer Schöpfer war der Bildhauer Richard Kissling (1848 bis 1919), von dem auch das Wilhelm Tell-Denkmal in Altdorf stammt.

Alfred Escher verkörperte den Schweizerischen Liberalismus im Sinne des 19. Jahrhunderts, aber auch den bereits erwähnten Gründergeist, der Zürich zur Wirtschaftsmetropole des jungen Bundesstaates werden liess. Der Standort des Denkmals ist nicht zufällig, sondern erinnert daran, dass Escher als Eisenbahnkönig galt und die treibende Kraft beim Bau der Gotthard-Bahn war. Seiner Überzeugung getreu, dass Bildung die Grundlage einer aufgeklärten und wirtschaftlich prosperierenden Gesellschaft ist, setzte er die Gründung und den Bau des Polytechnikums (heute Eidgenössiche Technische Hochschule ETH) in der Limmatstadt politisch durch.

Alfred Escher gründete auch die Schweizerische Kreditanstalt (heute Credit Suisse).

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