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Rudolf Koller (1828 – 1905) 

Naturnah. Detailgenau. Zürcherisch.


Fotografie Rudolf-Koller Hotel-Adler-ZurichSeine naturgetreuen Tier- und Landschaftsgemälde haben Rudolf Koller berühmt gemacht. Ihm wird nachgesagt, „Zürichs zürcherischster Künstler“ und „Künstler des Schweizer Nationaltiers“, der Kuh, gewesen zu sein. 


Koller im Hotel Adler und in Zürich

Als Rudolf zweijährig war, übernahm sein Vater, Metzger und Wirt, den Gasthof Schwarzen Adler. Da im Adler hauptsächlich Fuhrleute und Viehändler übernachteten, sah Rudolf täglich Pferde und Kühe. Seine Impressionen malte er auf Schiefertafeln, Wände und Schranktüren des Gasthofs. 

Die Besitzerfamilie des Adlers hat zahlreiche Werke von Koller gekauft und macht sie den Hotelgästen heute exklusiv zugänglich. Darunter, die Gemälde „Reiter und Bäuerin am See“, „Bildnis der Mutter“, „Kühe auf der Weide“, „Kuh- und Schafherde am Waldrand“ und „Selbstbildnis mit 16 Jahren“ sowie eine Kopie der Gotthardpost. Koller hat sich in Zürich wohl gefühlt, wie seine Schriften bezeugen. Er ist neben seinem Freund und Schriftsteller Gottfried Keller auf dem Zürcher Friedhof Sihlfeld begraben.

Ausbildung zum Maler

Wie der Schriftsteller Gottfried Keller ging Rudolf Koller an die Industrieschule. Keiner der beiden brillierte, beide wollten stattdessen Maler werden – Rudolf bereits nach der ersten Zeichenstunde. Sein Zeichenlehrer war es denn auch, der Rudolfs Vater überredete, ihn zum Maler ausbilden zu lassen. Um die Tierstudien zu vertiefen, reiste Rudolf Koller unter anderem nach Stuttgart, wo er die königlichen Stallungen arabischer Zuchtpferde malte, und an die Kunstakademie Düsseldorf. In Brüssel befasste er sich mit den Tiermalern des Barock, in Paris widmete er sich im Louvre den ganz grossen Malern. Weiter führten ihn seine Reisen nach Antwerpen, München und an den Walensee in der Schweiz.

Kollers berühmtestes Werk: Die Gotthardpost

Gotthardpost Rudolf-Koller32 Stunden benötigte die Pferdepost für ihre Fahrt von Luzern nach Mailand. Die Gotthardbahn verkürzte diese Wegzeit nach dem Bau des Geleisetunnels ab 1882 auf 19 Stunden. Zu verdanken war der Durchstich des Gotthards Alfred Escher, Direktionspräsident der Nordostbahn, der in Zürich die Strukturen für Bahnverkehr, Forschung und Wirtschaft bedeutend geprägt hat. Rudolf Koller fasste den Auftrag, das Abschiedsgeschenk der Nordostbahn für Escher zu malen. Dafür komponierte Koller, inspiriert von den Tremola-Kurven, die dramatische Szene der rasant fahrenden Kutsche und der langsamen Kuherde mit dem verschreckten Kalb. Er hielt den Kontrast von Technik und Natur im Gemälde fest. Die Gotthardpost wurde zur Ikone des damals jungen Bundesstaates. Als eines der populärsten Werke Schweizer Kunst können Sie das Original von 1873 im Kunsthaus Zürich, 9 Gehminuten vom Hotel Adler entfernt, bewundern.

Stehbar für Hunde im Niederdorf

Anlässlich dem hundertsten Todestag von Rudolf Koller hat das Hotel Adler eine Stehbar für Hunde aus gusseisernem Becken an der Aussenmauer des Hauses angebracht. Denn ebenso wie Pferde und Kühe malte Koller die im Niederdorf herumstreunenden Hunde. Mittels ausgeklügelter Technik wird das Wasser alle 30 Minuten erneuert. So können Sie dank dem Hundebrunnen beim Hotel Adler auch Ihren Hund auf einen Umtrunk ins Niederdorf einladen.

Hommage in der Rosenhofpassage

Der überdachte Durchgang von der Rosengasse in den Rosenhof hat Heinz Blum mit Zürich-Ansichten verschönert, indem er das linke und rechte Limmatufer liebevoll an die Wände malte. Dadurch geniessen Sie in der Rosenhofpassage eine neue Perspektive auf die Sehenswürdigkeiten der Altstadt, quasi vom Fluss Limmat aus – fast wie auf einer Schifffahrt und ohne bei Regen nass zu werden. Die Hommage an Rudolf Koller ist der Adler- Eigentümerfamilie zu verdanken.

Koller und das Schweizer Nationaltier

Rudolf-Koller Nationaltier-Kuh Hotel-Adler-ZurichAus dem Ausstelllungskatalog vom Kunsthaus Zürich:
Für die Schweizer im jungen demokratischen Bundesstaat bedeutete die Kuh „Heimat“ – eine friedliche, vom Lärm der Welt unberührte Heimat. Die internationale Fachwelt zeigte sich 1857 beeindruckt von der Detailgenauigkeit Kollers, wertete das Sujet jedoch auch als Ausdruck der zurückgebliebenen Kuhschweizer. Koller hat das Schweizer Nationaltier so genau studiert und aufgezeigt, was die Schweiz neben Käse, Schokolade und Uhren auszeichent: die anhängliche, treue, gemütvolle, geduldige, warmblütige, vor sich herglotzende Kuh!